Vom Schäfer zum Imker – und was hat das mit Führung zu tun?

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Sie sind im Management oder als Führungskraft tätig, haben wenig Freizeit und wenn, dann nutzen Sie diese möglichst gewinnbringend? Dann empfehle ich Ihnen einen Besuch auf dem Land. Gehen Sie dorthin, wo es noch einen Schäfer gibt und besuchen Sie auch einmal einen Imker. Es lohnt sich, dort einmal innezuhalten und zu beobachten, beobachten, beobachten. Schauen Sie hin, mit den Augen des Schäfers, der Schafe, der Hunde bzw. des Imkers, der Bienen, der Blüten, der Varoamilbe – ganz so wie Claus Otto Scharmer es für das Führungstool „Sensing Journey“ beschreibt. Ich bin gespannt auf das, was Sie dort für sich erkennen.
Als ich das letzte Mal an einer Schafweide vorüberging, durchzuckte es mich. Ich erkannte etwas, ein Muster, das so dermaßen evident sichtbar wurde, dass ich selbst darüber erschrocken war. Und ich wusste im gleichen Moment – in meinem Arbeitsgedächtnis war mir noch eine erst kurz zuvor gelesene Passage im Buch von Joachim Bauer über Selbststeuerung präsent – ich muss meinen Nachbarn besuchen. Dieser Nachbar, ein mittlerweile 85 Jahre alter Aristokrat, altgediente Führungskraft und Doktor der Chemie, ist Imker. Dort werde ich ein völlig konträres Muster finden.
Sind sie neugierig darauf, welche Muster ich hier wie dort erkannt habe und was das für Führung bedeutet? In diesem Beitrag nehme ich Sie mit aufs Land und möchte mit Ihnen meine Wahrnehmungen und Interpretationen teilen.

Der Schäfer (ich verwende im Folgenden der Einfachheit halber die männliche Form)

Da steht er, gelehnt auf seinen Hirtenstab auf jener Weide, auf die er seine Schafe geführt hat. Mit dabei, je nach Größe der Herde, ein oder mehrere Hütehunde. Geleitet von seinen Pfiffen umkreisen diese die Herde und achten darauf, dass ja keines die Gruppe verlässt. Manchmal, aber auch, wenn die Weide über einen Stromzaun verfügt und die Schafe sich nicht versprengen können, dann liegen sie halb dösend dem Schäfer zu Füßen, allzeit bereit beim nächsten Pfiff wieder ihre Pflicht zu tun und dem ein oder anderen allzu eigenwilligen Schaf mit einem zwickenden Biss in die Flanke seine Dominanz anzuzeigen und die (Unter-) Ordnung zu sichern.
Dies tut ein Schäfer, weil er seine Schafe als seinen persönlichen Besitz interpretiert, die er nach seinem Willen und Gusto führt. Die Schafe sind für ihn eine „Ressource“, welche er bestmöglich zu seinem persönlichen Profit (Wolle, Milch, Fleisch) ausnutzen möchte. Dazu will er nicht nur die Weide bestimmen, auf der seine Tiere grasen, sondern seine Tiere auch zusammenhalten und vor Gefahr beschützen. Er tut dies in dem Bewusstsein, dass Schafe einerseits nicht zum Selbstschutz in der Lage sind und andererseits sich nicht über den ihnen von ihm gesetzten Rahmen hinaus bewegen sollen.

Warum nur kommen mir bei dieser Schäfer-Szene die Bilder von nicht wenigen Führungskräften in den Sinn? Ist es nicht noch häufig so, dass viele Führungskräfte – vielleicht in der Miss-Interpretation des biblischen „guten Hirten“ – sich wie Schäfer gerieren? Von sich selbst eingenommen auch heute noch, also gut 2000 Jahre nach der damals nicht ganz falschen Metapher – glauben, nur sie kennen und erkennen „die richtige Weide“. Die in ihrem Führungshandeln Mitarbeitern ihre Selbstkompetenz und Selbststeuerungsfähigkeit absprechen und Erfolge (Produktivität, Ressourcenausnutzung, Geschäftsentwicklung) vornehmlich nur ihrer persönlichen Kompetenz und Brillanz zurechnen? Und die mitunter versuchen, durch flankierendes Managementpersonal (= abgerichtete Hütehunde) die Mitarbeiter auf Spur, d.h. innerhalb der Organisation (= Herde im Pferch), in der Performanz und innerhalb des vorgegebenen Rahmens (= Regeln, Prozesse, Tätigkeitsfelder etc.) zu halten?

Könnte es sein, dass sich die Menschen in den letzten 2000 Jahren über Buchdruck, Aufklärung, Industrialisierung, Informationszeitalter etc. weiterentwickelt haben? Ist es möglich, was vielfach auch schon wissenschaftlich beschrieben wurde, dass das Universum in einem schneller werdenden Prozess der Bewusstwerdung ist, und dies ein Indikator dafür sein kann, Mitarbeiter metaphorisch gesprochen nicht bzw. nicht mehr als (dumme) Schafe zu missinterpretieren?

Dann brauchen wir vielleicht gar keine neuen Management- und Führungsmethoden, von denen ich persönlich – als reine Methoden – recht wenig halte. Es würde vermutlich genügen, wenn wir anders sehen lernen. Dann würde sich auch das Führungsverhalten von ganz alleine ändern.
Ich glaube, dass es uns dienlich wäre, sehen zu lernen wie ein Imker.

Die Bienen

Kein Imker ohne Bienen, weshalb wir zunächst einen Blick auf diese Tiere werfen.
Bienen sind hoch sozialisierte, intelligente, d. h. auch lern- und kommunikations-fähige Wesen. Ungeachtet des über sie selbst weit herausreichenden Dienstes an der „mehr als menschlichen Gemeinschaft“ – wie es der Tiefenpsychologe Bill Plotkin formuliert, durch Bestäubung/Befruchtung und Honigproduktion, – sind sie auch in sich selbst sehr gut strukturiert und dabei hoch effizient und effektiv.
Zunächst erscheint mir beachtenswert, dass das Bienenvolk matriarchalisch organisiert, d.h. im Gegensatz zu uns Menschen der Jetztzeit – weiblich dominiert ist. Die männlichen Bienen – wer aus meiner Generation erinnert sich nicht gerne schmunzelnd an den ewig hungrigen, trägen und jammernden Willi, der neben der flotten Biene Maja doch eine eher bemitleidenswerte Figur machte – die nur zum Zweck der Befruchtung herangezogen und nach dem Akt quasi „des Hauses verwiesen werden“. Der Grund liegt auf der Hand, nämlich weil sie für das Überleben des Volkes nicht mehr nützlich sind.

Das Nützlichkeitsprinzip als Fundament der Selbstführung

Hier blitzt quasi ein erstes fundamentales Selbstführungsprinzip auf. Nützlichkeit für das Allgemeinwohl und damit für das Überleben des Bienenvolkes, steht an allererster Stelle! Was nicht dem Überleben des Ganzen dient, fliegt raus.

Ein kleiner Sidekick:
Einer „toxischen Männlichkeit“, einem Begriff den ich auf einem Vortrag über Egozentrik, blinden Aktionismus und Machtwahn von Männern aufgeschnappt habe, wird innerhalb eines Bienenvolkes ziemlich klar Einhalt geboten. Ein Umstand, der obgleich selbst zur Gattung Mann gehörend, in unseren Organisationen doch häufig fehlt. Mit ein wenig Sarkasmus könnte man auch auf die Idee kommen, dass Männer deshalb die Organisationswelt so bevölkern und Frauen es immer noch schwer haben in dieser Organisationswelt, weil sie für das Überleben der Menschen, nach Vollzug des Aktes, nicht mehr wirklich nützlich sind und sich deshalb andere Spielwiesen suchen. Leider ist toxische Männlichkeit wohl ein nicht selten anzutreffendes Phänomen in Organisationen. Ein öffentliches Beispiel dafür ist der Streit zwischen dem Alleinvorstand Dr. Tenzer und den Chefärzten am Oldenburger Klinikum. (siehe dazu auch hier)

Möge die dokumentierte und medial verbreitete „Krise der Männer“ eine fruchtbare sein. Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben, dann schreiben Sie mir. Ich nehme mich dieses Themas und ihren Fragen dann gerne in einem nächsten Beitrag an.

Bienenkönigin = Führungskraft?

Doch zurück zu Imker und Bienen. Ist die Bienenkönigin qua Tradition, hierarchischer Rolle oder ihrem charismatischen Verhalten die Führungskraft im Stock? Sagt sie den Bienen, was sie wie wann wo und womit zu tun haben? Mitnichten, das tut sie nicht. Alles was sie tut ist Eier legen, ausdauernd und selbstverpflichtet. Sie ist die oberste Produzentin und sichert durch ihr Tun kontinuierlich den Fortbestand des Volkes. Eine schwache Königin zieht ein schwaches Volk nach sich. Und die Bienen wissen um diesen überlebenswichtigen Fakt, weshalb sie ihre Königin nach bestem Können füttern und pflegen wollen. Das alles tun sie um ihre „Produktionskapazität“, d.h. ihre Fähigkeit möglichst viele und gesunde Bienen zu erzeugen (vgl. Stephen R. Covey in „Die sieben Wege zur Effektivität“ zur Ausgewogenheit zwischen Produktion und Produktionskapazität) und damit das Überleben als Ganzes zu sichern, bestmöglich zu erhalten.

Wie sieht es mit den Bienen generell aus? Auch sie sind produktiv, ihr ganzes Leben lang. Doch wer arbeitet was, wer erfüllt welche Aufgabe und wer bestimmt das? Gibt es dafür Bewerbungsverfahren, Assessments und Bewertungsgespräche für Ammenbiene, Stockbiene, Baubiene, Wächterin, Flugbiene, Sammlerin, Kundschafterin, Spurbiene, Wasserholerin? Und was, wenn eine Biene in ihrer Rolle nicht performt? Gibt es dann Kontrolle, Feedback, Bewertung, Sanktionen etc.pp, wie wir es als „Aufgaben einer Führungskraft“ in Führungstrainings klassischer Art vermitteln?

Für mich ist bei den Bienen keine Führung, respektive Kontrolle u. Ä. sichtbar. Vielmehr macht sich die als „Arbeitsbiene“ geschlüpfte Honigbiene gemäß ihrem Entwicklungsstand naturgemäß in der Gemeinschaft und für die Gemeinschaft nützlich. Sie ist und bleibt ihr Leben lang Teil dieser Gemeinschaft und innerhalb dieser Gemeinschaft durchläuft sie alle funktionalen Rollen, leistet dort ihren Beitrag, wo sie gerade am leistungsfähigsten ist. Und das tut sie ganz von alleine. Niemand muss sie dazu bringen. Also finden wir auch hier augenscheinlich das in der Biene selbst verankerte Nützlichkeitsprinzip wieder.
Ein Umstand übrigens, von dem ich überzeugt bin, diesen auch im Menschsein grundsätzlich verankert zu finden. Im gesunden Bewusstsein eines Menschen ist dieses Nützlichkeitsprinzip, der Wille zum Sinn – wie es Viktor E. Frankl beschrieb – angelegt. Der bewusste und wache Mensch will nützlich sein, will einen Beitrag zum Gemeinschaftswohl beitragen und will sinnhaft leben. Erst die Frustration und/oder Verblendung dieses Sinnes durch vergleichende Bewertung, unreflektierte Kritik oder illusionäre Vorgaukelei einer als objektiv ausgemalten Wahrheit und Wirklichkeit „Der/Die performt nicht.“, „Aus dir wird nie ein xxx.“, „Wenn Du x sein willst, dann brauchst Du y nicht tun.“ aber auch „Du musst Facebook nutzen, sonst verlierst Du.“, „Es gibt keinen Klimawandel.“, „Wir brauchen zwingend eine Obergrenze.“ oder „Wir brauchen eine Mauer.“ – alles Phrasen aus der „Schäferkommunikation“, welche den Willen zum Sinn frustrieren. Und diese Frustrationen führen dann nicht selten – so meine Beobachtung – zu einer chronischen Betäubung dieses Lebensprinzips.

Wir nennen diese Sinnfrustration dann je nach Ausprägung, fachlichem Blickwinkel und Sprachgebrauch sehr hohe/niedrige Motivausprägung, Neurose oder auch starke/schwache Verhaltenspräferenz. Im Rahmen psychologischer Beschreibungen finden sich in diesem Zusammenhang z. B. Begriffe wie egozentrisch, arbeitszentrisch, narzisstisch, hedonistisch, materialistisch, konsum-orientiert oder besitzzentriert.

All das gibt es im gesunden Bienenvolk nicht und auch jeder Mensch hat die Fähigkeit, sich von seinen neurotischen Verhaltensweisen durchaus zu distanzieren. Dies wenn es ihm gelingt, einen übergeordneten Sinn zu entdecken, der nicht auf sich selbst bezogen ist. Nicht unbedingt einfach, aber möglich. Insbesondere bei guten Führungskräften finden wir wohl deshalb häufiger auch Menschen vor, welche z. B. durch regelmäßige Supervision so etwas wie persönliche Bewusstseinshygiene betreiben um ihre unbewussten Anteile nicht an den Mitarbeitenden auszuagieren.

Die Biene lebt durchgängig prinzipienzentrisch. Sie handelt so, wie es für sie selbst UND die Gemeinschaft der Bienen UND die Welt, in der das Bienenvolk lebt, nützlich, d. h. lebensförderlich ist. Ihre Erfahrungen z. B. über Futterplätze gibt sie freigiebig, ohne Erwartung von Gegenleistung, weiter. Da dies alle Bienen tun, ist jede verbunden und versorgt. Und all dies geschieht nicht im klassischen Sinne von Führung, sondern eher in einer Form von (Unter-) Weisung. So weist die Biene im Falle einer gefundenen Futterstelle die Richtung. Verpflichtend ist das für die anderen Bienen nicht und es findet auch keine Kontrolle darüber statt. Und so fühlt sich eine Biene auch nie „als Opfer“, wenn sie am Ort der Weisung kein Futter (mehr) findet und dann nach dem Motto „der Chef/die Chefin ist schuld“ opponiert. Sondern sie folgt automatisch wieder dem Nützlichkeitsprinzip und sucht selbst-gesteuert nach weiteren Futterplätzen. So dient jede jeder, konsequent und ohne eingreifende oder kontrollierende Führungskraft.
Nach 900 Wörtern über Bienen und das Nützlichkeitsprinzip – was ist mit dem Imker?

Der Imker

Wenn, so wie ich die Bienen verstanden habe, sich diese selbst steuern, wozu braucht es denn dann überhaupt einen Imker? Diesen Beruf gibt es immerhin schon seit Jahrtausenden und interessant ist, dass die Geschichte der Menschheit und die Geschichte der Imkerei sehr eng miteinander verbunden scheinen. Faktisch brauchen Bienen den Imker nicht, was verdeutlicht, dass auch der Imker keine Führungskraft, zumindest nicht nach Schäfer–Art darstellt. Augenscheinlich gibt es ein inhärentes Wissen darüber, dass die Menschen die Bienen brauchen, um in der „mehr als menschlichen Gemeinschaft“ zu überleben. Und um in diesem Kontext zu profitieren, hat der Mensch sich nicht die Bienen zu untertan gemacht, das vermag er bis heute nicht, sondern er profitiert dadurch, dass er sich an dieser Stelle selbst dem Prinzip der Nützlichkeit unterstellt. Freiwillig!
Ein Imker führt seine Völker also nicht, er begleitet sie. Er versucht, für seine Völker nützlich zu sein, indem er ihnen Hilfestellung gibt, sie ertragreichen Orten zuweist oder zu große Völker in kleinere aufteilt. Und all das muss er im Einklang mit seinen Bienen und dem Jahreslauf tun, nie gegen sie und nie nach seinem persönlichen Gusto oder Willen. Nur dann profitiert er auch, indem er sich einen Anteil Honig und/oder Wachs für seine Bedarfe entnehmen kann.

Hier sei ein kleiner Vergleich beispielsweise zu Change Prozessen in Organisationen erlaubt. Da werden oftmals seitens der Führungskräfte mit Schäferbewusstsein Veränderungen angestoßen, ohne auch nur zu prüfen, ob diese im Einklang mit den Mitarbeitern im Sinne der Nützlichkeit für das Überleben der gesamten Organisation oder in Passung mit der aktuellen Zeitqualität (Jahreslauf) stehen. Da wird – bildlich gesprochen – nach einer Ernte (z. B. ein erfolgreiches Projekt, ein gelungener Veränderungsprozess) nicht geruht, sondern gleich wieder ausgesät. Oder man schiebt Veränderung über Veränderung, pflügt quasi den Samen nach drei Monaten einfach um, weil man nicht zu warten bereit ist, dass die Saat auch aufgeht. Hier lassen sich tausenderlei Vergleiche finden und bestimmt fallen auch Ihnen welche ein.

Fazit

Wenn es uns gelänge, Organisationen als Bienenstöcke zu begreifen und konsequent im Einklang mit dem Nützlichkeitsprinzip zu agieren, dann könnten wir darauf vertrauen, dass das, was gerade populär über selbstgesteuerte Organisationen und selbstgesteuerte Teams propagiert wird, sich ganz natürlich einstellen würde. Und dann wären wir in punkto Zukunftsfähigkeit ein ganzes Stück weiter. Doch es wird vermutlich dauern. Wir lernen wichtige Dinge meist erst, wenn es schmerzhaft wird. Und selbst dann nicht zwingend. Wozu gibt es schließlich Schmerzmittel?

Wie dem auch sei, ich habe für mich wieder etwas gelernt. Ich werde noch heute eine Bienenweide einsäen und zeitnah ein weiteres Apfelbäumchen in den Garten pflanzen. Und … ach ja, Imker will ich auch noch werden. Dann werde ich den Beweis erbringen, dass ein Leben als Managementberater und Imker sich nicht ausschließt, sondern äußerst sinnvoll ausgefüllte Lebenszeit bedeutet.

Jetzt nasche ich am Honigtopf und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Über den Autor

Stefan Brombach

Stefan Brombach ist Associate Partner der grow.up. Managementberatung und als Trainer, Berater und Coach im Einsatz, u. a. mit Schwerpunkten in der Konfliktberatung, generativen Kommunikation und Councilarbeit. Sein beruflicher Weg hat ihn über verschiedene Stationen in der Wirtschaft, u. A. als Entwicklungsingenieur, Projektkoordinator, Keyaccount- und Anforderungsmanager bis hin zum Berater geführt.

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